Die Geschichte mit dem Wimpel, Carabinieri grüßen stramm....
Josef Pasch erzählt die Geschichte heute noch gern und schmunzelt in der Erinnerung. Er war mit den unvergessenen Heinrich Sauels, Hermann Doekels (viele Jahre 2. Vorsitzender des Vereins) und Willi Rögels im Jahre 1960 zur Olympiade nach Rom gefahren und hatte einen Wimpel mit den Tönisberger Vereinsfarben am Opel Kapitän anbringen lassen.
Zuerst waren die Bergdörfler in der Hauptstadt Italiens mit Bus und Bahn unterwegs (worauf Willi Rögels prompt sein Portmonee gestohlen wurde), später fuhren sie dann doch mit dem Opel Kapitän zum Stadion.
Und siehe da: Die Carabinieri standen jedes Mal stramm, grüßten durch Antippen der Uniform-Mütze - und die vier Tönisberger VIP's durften auf bevorzugte Parkplätze, die für Diplomaten und andere Promis eigentlich reserviert waren.
Der Wimpel, das Hoheitszeichen aus Tönisberg, wirkte wahre Wunder....!
Heinrich Sauels wurde vom Vorstand 1988 zum 60jährigen Jubiläum eine goldene Nadel geschenkt, die beim Juwelier in Auftrag gegeben und handgefertigt wurde. Er selbst stiftete für den Wimpel einen Marmorfuß - noch heute ist der Wimpel der Stammtisch-Wimpel des Vereins!
Fahrt nach Rom: Die Olympiade in der "Ewigen Stadt" im Jahre 1960 besuchten Hermann Doekels, Josef Pasch, Willy Roegels und Heinrich Sauels sen. (v. l.)

